Bis Ende 2012 mussten alle EU-Mitgliedsstaaten die Papier- und E-Rechnungen in ihren Gesetzen gleich behandeln. Mit diesem Entscheid brauchen PDF-Rechnungen keine digitalen Signaturen mehr, dennoch muss die Echtheit und Unversehrtheit der Rechnung vom Unternehmen gewährleistet werden.

Auf diese Gesetzesänderung mussten auch Anbieter von nicht-EU-Ländern mit Produktanpassungen reagieren  – so auch in der Schweiz. Nebenbei ist auch festzustellen, dass in der Schweiz die mehrwertsteuerkonformen PDF-Rechnungen weniger zum Einsatz kommen als in anderen Ländern, obwohl mit der Revision des EIDI-V per 01. Januar 2010 die Grundlage geschaffen wurde, dass auch signierte PDF-Rechnungen mehrwertsteuerkonform sind.

Auswirkungen auf die Schweiz

Die PDF-Rechnungen haben folgenden Vorteil: Sie sind mit dem menschlichen Augen lesbar. So soll eine Anpassung auf nationaler und internationaler Ebene die Beziehungen mit kleinen und ausländischen Unternehmen verbessern und vereinfachen.

Einige Provider haben bereits Lösungen parat, wie aus PDF-Rechnungen dennoch Daten für strukturierte E-Rechnungen extrahiert werden können. Bei der PDF-Rechnung entsteht für den Rechnungsempfänger nur dann ein Mehrwert gegenüber der Papierrechnung, wenn diese auch elektronisch in sein System eingelesen werden kann. Ansonsten hat die PDF-Rechnung nur noch den Vorteil gegenüber der Papierrechnung, dass die PDF-Rechnung nicht mehr eingescannt werden muss und bereits digital signiert ist.

Auch io-market bietet auf diesem Gebiet eine schlanke und einfache Lösung, um aus der PDF-Rechnung eine strukturierte E-Rechnung erzeugen zu können. Näheres dazu finden Sie auf der Produktseite: PDF Invoicing.